Kein Kläger. Ein interaktives Game von Christiane Mudra

Premiere am Donnerstag, den 11.07.19!

Zwischen Donnerstag, den 11.07.19 und dem 21.07.19 findet in München ein spannendes, interaktives Game entwickelt von @ChristianeMudra statt, das zum Nachdenken über die Münchner Justizgeschichte anregen soll und sicher wird.

Quelle: Facebook

NS-Juristen und ihre Nachkriegskarrieren —
Ein interaktives Game von Christiane Mudra mit Zeitzeugnissen und Schauspielern; ein Performance-Walk im Münchner Stadtraum und zu Originalschauplätzen.

Treffpunkt: Bushaltestelle Riesstraße (Linie 175), Ecke Hanauer Str./Riesstraße am OEZ, 80993 München.

Wichtige Hinweise:
Bitte bringen Sie Ihr aufgeladenes Smartphone und nach Möglichkeit eigene Kopfhörer mit. Leih-Kopfhörer werden bei Bedarf bereitgestellt.
Für den etwa dreistündigen Rundgang mit MVG-Benutzung empfehlen wir bequeme Schuhe und ein MVG-Ticket.
Achtung! Kein Kläger endet nicht am Startpunkt. Wir raten zur Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass bei einigen Terminen Foto- und Filmaufnahmen der Veranstaltung angefertigt werden, die wir zu Zwecken der Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit verwerten.
Bei Rückfragen wenden Sie sich an kein.klaeger@posteo.de.

»Kein Kläger« beleuchtet Beispiele der Münchner Justizgeschichte und regt an, sich mit juristischer Aufarbeitung sowie mit Errungenschaften und Schwächen des Strafrechts auseinanderzusetzen.

Die Teilnehmer*innen reisen vom Tatort des jüngsten Münchner Attentats am Olympiaeinkaufszentrum zurück in die Nachkriegsjahre. Mittels Smartphones und Tablets begegnen ihnen Fragmente aus eigens für die Produktion geführten Zeitzeugeninterviews, die in Augmented Reality wie mahnende Geister vor der Stadtkulisse zu ihnen sprechen. Opfer der NSJustiz und -gesetzgebung kommen ebenso zu Wort wie Staatsanwälte des Auschwitz- und des Eichmann-Prozesses.

Im Zentrum von »Kein Kläger« steht die Frage: Welche unverzichtbare Rolle spielt(e) die Justiz der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft bei der Eindämmung rechtsextremer und antisemitischer Gewalt?

»Kein Kläger« ist der dritte Teil einer Trilogie von Christiane Mudra. Nach »Wir waren nie weg – die Blaupause« (2015, Exekutive) und »Off the record – die Mauer des Schweigens« (2016, Legislative) beleuchtet »Kein Kläger« die Bedeutung der Judikative.

Konzept, Recherche, Text und Regie: Christiane Mudra | Schauspiel: Ursula Berlinghof, Sebastian Gerasch, Melda Hazirci, Stefan Lehnen, Murali Perumal |Gesang: Corinna Ruba | Zeitzeug*innen: Gabriel Bach, Saskia von Brockdorff, Ernst Grube, Prof. Wolfgang Huber, Walter Joelsen, Markus Schmorell, Uri Siegel, Walter Sylten, Lisa Wanninger, Gerhard Wiese | Game Design: Markus Schubert | Audio und Video: Peer Quednau | AR/VR: CyberRäuber – Marcel Karnapke, Björn Lengers |Kostüme: Julia Kopa | Komposition: Thilo Krigar |Grafik: Jara Lopez Ballonga | Produktion: ehrliche arbeit- freies Kulturbüro und Uli Zentner |PR: Kathrin Schäfer KulturPR | Social Media: Silvia Bauer | Regieassistenz: Armin Peterka |Regiehospitanz: Pascale Ruppel

Gefördert von der Stiftung Erinnerung Verantwortung Zukunft, dem Fonds Darstellender Künste, dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

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